Wer kennt noch das Ohmsche Gesetz?
Zur Erinnerung: Strom gleich Spannung geteilt durch Widerstand. Und je größer der Widerstand wird, desto weniger Strom fließt durch die Leitungen. Und was wir derzeit erleben ist ein erheblicher Widerstand gegenüber Atomstrom. Selbst wenn uns die Atomindustrie hierzulande versichern könnte, dass sie jedem einzelnen Uranatom höchstpersönlich verbieten könne, an der Kernschmelze teilzunehmen, das Vertrauen in den Atomstrom ist seit nach Tschernobyl uns spätestens nach Fukushima dahin. Alternativen müssen her, aber welche? Braunkohle? Was wäre das für eine Alternative: Kernschschmelze oder Klimakatastrophe? Oder gibt es noch andere Energien, die schnell den Atomstrom und die Kohlekraftwerke ablösen könnten?
Wenn selbst der bekannte Ökoaktivist Georg Monbiot sich im Sinne des Klimaschutzes für die Kernkraft einsetzt, sollte man aufhorchen! Und sein Argument ist so einfach wie plausibel: Atomanlagen sind gefährlich, wenn ein Unfall passiert, Kohlekraftwerke sind gefährlich, wenn sie normal funktionieren – und Kohlekraftwerke funktionieren jeden Tag regelmäßig, Unfälle in AKWs hingegen sind äußerst selten.
Ein Ausstieg aus der Kernenergie soll in Deutschland nun – allen voran durch die neu erstandenen Grünen – dem Kampf gegen den Klimawandel untergeordnet werden, so scheint es. Wenn Kernkraftwerke von Kohlekraftwerken ersetzt werden würden, wäre das eine Katastrophe für Menschen und Umwelt.
Die Grundidee ist ja sicherlich richtig: Solar, Wind und Wasserkraft sollten die fossilen Kraftstoffe ersetzen – diese Aufgabe allein ist schon schwierig genung. Wenn jetzt noch der Atomstrom durch die neuerbaren Energien ersetzt werden sollen, scheint der Berg doch fast unüberwindbar.
Welche Lösungen gibt es hier? Was kann schnell umgesetzt werden? Was sollte jetzt schon langfristig geplant werden? Gibt es eine Alternative zu Kernschmelze und Klimakatastrophe?
Was denkst Du?