Kernschmelze oder Klimakatastrophe?

Wer kennt noch das Ohmsche Gesetz?

Zur Erinnerung: Strom gleich Spannung geteilt durch Widerstand. Und je größer der Widerstand wird, desto weniger Strom fließt durch die Leitungen. Und was wir derzeit erleben ist ein erheblicher Widerstand gegenüber Atomstrom. Selbst wenn uns die Atomindustrie hierzulande versichern könnte, dass sie jedem einzelnen Uranatom höchstpersönlich verbieten könne, an der Kernschmelze teilzunehmen, das Vertrauen in den Atomstrom ist seit nach Tschernobyl uns spätestens nach Fukushima dahin. Alternativen müssen her, aber welche? Braunkohle? Was wäre das für eine Alternative: Kernschschmelze oder Klimakatastrophe? Oder gibt es noch andere Energien, die schnell den Atomstrom und die Kohlekraftwerke ablösen könnten?

Wenn selbst der bekannte Ökoaktivist Georg Monbiot sich im Sinne des Klimaschutzes für die Kernkraft einsetzt, sollte man aufhorchen! Und sein Argument ist so einfach wie plausibel: Atomanlagen sind gefährlich, wenn ein Unfall passiert, Kohlekraftwerke sind gefährlich, wenn sie normal funktionieren – und Kohlekraftwerke funktionieren jeden Tag regelmäßig, Unfälle in AKWs hingegen sind äußerst selten.

Ein Ausstieg aus der Kernenergie soll in Deutschland nun – allen voran durch die neu erstandenen Grünen – dem Kampf gegen den Klimawandel untergeordnet werden, so scheint es. Wenn Kernkraftwerke von Kohlekraftwerken ersetzt werden würden, wäre das eine Katastrophe für Menschen und Umwelt.

Die Grundidee ist ja sicherlich richtig: Solar, Wind und Wasserkraft sollten die fossilen Kraftstoffe ersetzen – diese Aufgabe allein ist schon schwierig genung. Wenn jetzt noch der Atomstrom durch die neuerbaren Energien ersetzt werden sollen, scheint der Berg doch fast unüberwindbar.

Welche Lösungen gibt es hier? Was kann schnell umgesetzt werden? Was sollte jetzt schon langfristig geplant werden? Gibt es eine Alternative zu Kernschmelze und Klimakatastrophe?

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Helden mit kargem Lohn

Wer kennt Sie nicht? Die Helden von Fukushima, die mit Ihrem Leben – nur bewaffnet mit weißen Schutzanzügen und Atemmasken – versuchen, die Atomruine in Fukushima unter Kontrolle zu bekommen. Die auch als “nuklearen Samurei” bezeichneten Menschen haben einen lebensgefährlichen Job, viele von ihnen sind schon verstrahlt worden.

Was aber viele nicht wissen und das ist das eigentlich Ungeheure: Die Männer bekommen täglich nur äußerst karge Kost und müssen in Bleidecken auf dem verstrahlten Gelände schlafen. Morgens erhalten die Arbeiter trockene Kekse und ein Glas Saft, mittags nur Wasser und abends Konserven. Was für uns ungehäuerlich klinkgt, ist in Japan bittere Realität: Menschen werden im wahrsten Sinne des Wortes verheizt und erhalten fast nichts für ihre gefährliche Arbeit.

Ist ein Menschenleben heute nichts mehr wert? Werden “Helden” so entlohnt? Ist uns Arbeit, die keiner machen möchte, so wenig wert?

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Haircut: Drastische Reduzierung von Staatsschulden

Das Wasser steht bis zum Hals:
Was sagte noch die künftige Regierungschefin Irlands, Enda Kenny:  Der Staat könne kein Geld mehr leihen, die Banken können könnten kein Geld mehr leihen und sie steckten bis zum Hals in Schulden. Drei Aussagen, die das ganze Elend kennzeichnen! Europa hat 85 Milliarden Euro Notkredit für Irland bereitgestellt, jetzt sollen schon die Zinsen für diesen Mammutkredit gesenkt werden. Warum jetzt dieses Entgegenkommen verlangt wird? Nun, die anderen Staaten in Europa könnten bald in einer ähnlichen Situation wie Irland sein. Klar, dass Kenny im griechischen Premier Papandreou einen Mitstreiter für ihre Forderungen gefunden hat. Und Portugal steht schon als nächster Kanditat für eine EU-Rettung vor der Tür. Und ob Spanien die Schuldenmisere aus eigener Kraft stemmen kann ist auch noch unklar. Und Italien…

Haircut als Alternative:
Experten sind sich einig, dass die angeschlagenen Staaten ihre Zinsverbindlichkeiten nicht aus eigener Kraft zurückzahlen können. Sollte das so sein, würde es zwei Hintertürchen geben: Die Zinsen werden gesenkt oder die Zeit für die Rückzahlung weiter nach hinten geschoben. Falls das alles nicht reichen sollte, steht der sogenannte Haircut zur Diskussion: Die Investoren würden nur noch einen Teil (z.B. die Hälfte) der Gelder erhalten, die für die jeweiligen Länder bereitgestellt wurden – der Rest muss abgeschrieben werden!

Solidarität und Gemeinschaft:
Anfangs völlig undenkbar, werden jetzt auch in Brüssel immer mehr Stimmen laut, die einen solchen Haircut für Griechenland innerhalb der nächsten sechs Monate fordern. Aber was bedeutet das für uns alle? Was bedeutet das für unsere Gesellschaft, was für unseren Sinn für Solidarität und Gemeinschaft? Wenn andere Staaten einspringen und mit Krediten notleidenden anderen Staaten helfen, ist diese Vorgehensweise zunächst begrüßenswert. Das Problem dabei ist nur: Die privaten Gläubiger, d.h. die Inhaber von Staatsanleihen beispielsweise, müssten an den Verlusten beteiligt werden. Nur so kann verhindert werden, dass die privaten Gläuber – allen voran Banken, Versicherungen und Investmentgesellschaften – weiter hohe Risiken eingehen und die Verluste weiterhin sozialisiert werden. Dass der Haircut nicht laut diskutiert wird, ist auch klar, denn die Geberländer wollen den Spardruck auf die wankenden Euro-Länder aufrecht erhalten.

Wie könnte aber solch ein Neustart nach einem Haircut aussehen?
Die Lösung wäre ein Umschuldung durch freiwilligen Rückkauf: Griechenland könnte z.B. die Hälfte seiner laufenden Anleihen (340 Milliarden Euro) 30 Prozent unter dem Nennwert vorzeitig ablösen. So würde die Schuldenlast Griechenlands schlagartig um über 50 Milliarden Euro gesenkt. Die anderen Gläubiger müssten das Angebot nicht annehmen, würden aber später noch höhere Verluste riskieren. Das Problem dabei ist nur, dass niemand genau vorhersagen kann, wie die Märkte darauf reagieren werden. Wenn die Pläne für einen konkreten Ankauf bekannt werden, könnten die Kurse der betroffenen Anleihen in die Höhe schnellen und so das Rückkaufangebot unattraktiv werden lassen.

Grundsätzlich neue Regeln
Um das Problem generell lösen zu können, muss es Regeln geben, wie Staaten geordnet und verbindlich in die Insolvenz gehen können. Erst solch ein umfangreiches Regelwerk führt dazu, dass nicht immer nur die Steuerzahler die “Dummen” sind. Und ein “Haarschnitt ” in Griechenland würde bei den Gläubigerbanken, die zum großen Teil griechische Staatsanleihen halten, zu geringen Auswirkungen auf deren Bilanzen führen, weil viele Finanzkonzerne jüngst die Anleihen berichtigt oder an die Europäische Zentralbank weiterverkauft haben.

Welche Alternativen gibt es zum Schuldenschnitt?
Wenn es weiter wie bisher läuft, werden die Verluste aus den von der EU gewährten großzügigen Garantien nur der Gemeinschaft aufgebürdet und die Gewinnchancen riskanter Staatsanleihen  bleiben weiterhin bei den privaten Investoren. Klar ist auch, dass andere Varianten das Problem nur zeitlich verschieben: Würde die EZB weiter Anleihen maroder Staaten aufkaufen, würde das auch eine Umschuldung für die betreffenden Länder bedeuten. Allerdings würden jetzt nicht die ursprünglichen Gläubiger an dem Risiko beteiligt sondern Europas Steuerzahler. Aber wie schnell klar sein dürfte: Auch die Geberländer in Europa sind nicht unbegrenzt belastbar.

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Wo fängt die Solidarität für andere Länder an und wo hört unbegrenztes Geldgeben an Länder mit maroden Staatsfinanzen auf? Gibt es vielleicht noch weitere Ideen und Lösungen, um der Staatsverschuldung in Europa Herr zu werden?

 

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Würdest du im AKW Fukushima helfen?

Wie die Medien aktuell berichten, gerät die Situation in dem AKW (Atomkraftwerk) in Fukushima außer Kontrolle. Und überall auf der Welt beten Menschen für die Helfer vor Ort. Und wir schauen aus “sicherer” Entfernung zu und können die Bilder nicht fassen…

Hoffnungsschimmer:
Mit Blei verstärkte Hubschrauber haben begonnen Wasser aus dem Meer zu sammeln und es über dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima zu schütten. Die Temperatur im Kraftwerksinneren soll durch das Wasser reduziert werden und das Abklingbecken wieder aufgefüllt werden. Die Einsätze für die Mannschaft sind auf eine halbe Stunde begrenzt, da die Strahlenbelastung so groß ist. Ob diese Maßnahme wirklich geeignet ist, ist unklar. Denn wie zielgenau die Helfer während des Einsatzes getroffen haben um die gewünschte Abkühlung zu erreichen ist fraglich. Die Helikopter durften nicht über dem Atomkraftwerk kreisen. Sie mussten quasi im Vorbeifliegen Wasser abwerfen.

Persönlicher Einsatz:
Was nun aussieht wie eine Verzweiflungstat könnte hoffentlich den Super-Gau verhindern. Eine Notbesatzung von 50 Menschen kämpft gegen die drohende Katastrophe in dem verstrahlten AKW. Weitere Freiwillige melden sich, um zu helfen und zwar ungeachtet dessen, dass Sie Ihr eigenes Leben auf Spiel setzen. Denn die hohe Strahlenbelastung vor Ort bedeutet Lebensgefahr für jeden der Arbeiter. Viele Mitarbeiter haben vor Ort bereits jetzt eine zu hohe Strahlendosis abbekommen. Unter den Freiwilligen befindet sich auch ein 59 jähriger Mann, der seit Jahrzehnten Erfahrung im Bereich der Kernenergie gesammelt haben soll und nun kurz vor seiner Verrentung steht. Über Twitter meldete sich nun die Tochter dieses Mannes. Sie ist sehr besorgt über den Einsatz. Sie habe mit den Tränen gekämpft als Sie hörte, dass Ihr Vater, der in einem halben Jahr pensioniert werden solle, sich zur Hilfe bereit erklärt hat!

Was würdest Du tun?
Jetzt stellt man sich natürlich die Frage, was macht diesen Helden aus, warum setzt er sein eigenes Leben aufs Spiel? Wenn seine Hilfe erfolgreich ist, stirbt er vielleicht an der zu hohen Strahlenbelastung, aber dann ist auch der Super-Gau durch seine Tat verhindert und vielleicht viele Millionen Menschen sind vor der Katastrophe geschützt worden. Sag uns doch Deine Meinung, würdest Du ähnlich handeln und Dein eigenes Leben aufs Spiel setzen für viele andere Menschen?

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Wie kann jeder selbst zu einer besseren Gesellschaft beitragen?

Wer offenen Auges durch die Welt geht, wird viele Dinge sehen, die nicht so sind, wie sie sein sollten. Viele Menschen haben dann das Bedürfnis, etwas daran zu ändern. Doch die meisten wissen nicht wie, und sehen nur die vielen Hürden, meist Zeit und Geld, die sich dem eigentlich engagierten Menschen in den Weg stellen.

An diesem Punkt sollte man innehalten und sich eines alten Sprichwortes bewusst werden: Auch der längste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.
Dieser erste Schritt besteht daraus, dass man sich klar wird, an welcher Stelle man helfen möchte. Wer sich zehn Dinge auf einmal vornimmt, wird sich nur verzetteln und gar nichts erreichen. Man muss sich stattdessen auf ein einzelnes Ziel konzentrieren. Was benötige ich, um dieses Ziel zu erreichen? Wie kann ich das erhalten, das ich benötige? Gibt es andere Wege? Was bin ich bereit, dafür auszugeben? (Das kann Zeit, Geld oder auch mehr sein.)
Zur Vorbereitung auf diesen Schritt empfehlen sich Bücher zu Managementtechniken wie zum Beispiel zur Projektplanung – denn egal, ob ich meine Wohnung putzen oder einen Staudamm bauen möchte, die Vorgehensweise ist die selbe. Nur haben die meisten Menschen die Wohnung oft genug geputzt, dass sie die Planung dafür bereits fertig haben. Sie wissen, sie fangen zuerst in Raum A an, machen dort zuerst X und brauchen dazu Werkzeug M.

Oft wird man feststellen, dass eine Person alleine dieses Ziel nicht erreichen kann. Dann ist es an der Zeit, sich Mitstreiter zu suchen. In vielen Fällen gibt es bereits Gruppen mit den gleichen oder ähnlichen Zielen. Das erleichtert das Vorhaben, denn man kann sich diesen Gruppen anschließen oder, falls zum Beispiel die Entfernung zu groß ist, sich von Ihnen Rat, Erfahrung und gelegentliche Unterstützung holen.
Grundsätzlich muss man hier unterscheiden zwischen Parteien und Nichtregierungsorganisationen bzw. Vereinen. Manche Ziele kann man nur mit einer politischen Partei oder zumindest einem öffentlichen Amt erreichen. Dafür sind Parteien an viele Vorschriften und Verfahren gebunden, die Zeit und Geld kosten. Andere Gruppen sind flexibler, haben aber selten eine vergleichbare Wirkung zum Beispiel auf offizielle Stellen.

Dann braucht man eigentlich nur noch jede Menge Ausdauer, Glück und vor allem Selbstmotivation, um sein Ziel zu erreichen. Wichtig ist es daher, sich kleine Zwischenziele zu setzen. Auch der längste Weg besteht nur aus vielen, vielen kleinen Schritten. Man muss beständig einen Schritt nach dem anderen tun, um irgendwann am Ziel anzukommen.

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Wie kann man mehr Ethik in die Politik bringen?

Es kann nicht gesagt werden, die Bürger wären dieser Tage zufrieden mit der Politik. Nicht zuletzt die Debatte um den ehemaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg und dessen nicht gänzlich allein angefertigter Dissertation hat auch eine erneute Debatte um den Begriff der Ethik in der Politik entfacht. Darf sich ein Politiker mehr erlauben als der einfache Bürger? Gehört unmoralisches Handeln zur Politik vielleicht sogar dazu? Die Antwort sollte klar sein: Ethik ist die Basis jeden politischen Handelns. Denn anders als mit moralisch einwandfreiem Gewissen können weder Gesetze erlassen noch durchgesetzt werden. Doch scheint dies nur eine vage Hoffnung zu sein, die von tagespolitischen Ereignissen stets überholt wird.

Wie aber lässt sich Ethik in die Politik bringen? Zunächst dadurch, dass alle Macht vom Volke ausgeht. Übersetzt heißt das nichts anderes, als dass nicht hingenommen werden muss, was nicht hinzunehmen ist. Wer unethisches Verhalten erkennt, kann es anprangern. Vielleicht liegt die Pflicht des Bürgers in der Demokratie sogar darin, dies nicht nur zu dürfen – sondern zu müssen. Dem Politiker darf unehrenhaftes Handeln vorgeworfen werden. Ist es unmöglich, ihm die Erkenntnis selbst zu übermitteln, so gibt es unter anderem auch dafür den jeweiligen Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises. Er hat zuzuhören, was der Bürger ihm aufträgt. Dazu gibt es unter http://politik-und-gesellschaft.bloggemeinschaft.net/ interessante Ansatzpunkte.

Wer sich jedoch zu schlecht repräsentiert fühlt, ist stets auch angehalten, es besser zu machen. Der Gang in die Politik steht dabei jedem offen. Wobei nicht jede Person in höchste Ämter vordringen kann. Veränderung spielt sich jedoch auch auf unteren Ebenen ab. Stadtverordnetenverbände sowie die politischen Parteien des Ortes suchen meist händeringend kompetente Bürger, deren Ethos nicht durch Karriere und Verdienst, sondern durch ehrliche Politik am Menschen getragen wird. Es mag leichter sein, unethisches Verhalten lediglich empört zur Kenntnis zu nehmen. Ein Wandel wird hingegen nur erzielt, wenn eigenes ethisches Handeln selbst Teil der Politik wird.

Wichtig ist stets das Erkennen und Ansprechen von unmoralischem Verhalten. Das kann über Demonstrationen, Bürgerstunden bei Abgeordneten oder dem Leserbrief in der Zeitung geschehen. Der zweite Schritt liegt nach einem Zitat Gandhis darin, selbst die Veränderung zu sein, die man sich für die Welt wünscht: Selbst die Ethik in die Politik zu bringen, die dort vermisst wird. Auch wenn der Gang schwierig ist und die Verlockungen eigenen unethischen Verhaltens stets am Wegesrand lauern. Doch nur wer ihnen widersteht, kann dazu beitragen, die Verdrossenheit gegenüber der Politik zu mildern. Und damit zu bewirken, dass auch andere Personen ihre ethischen Grundsätze zum Teil der Politik machen.


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Leben

Die Zukunft des Autos – wohin der Trend geht

Noch nie in der Geschichte der Automobilindustrie hat sich so eine Vielzahl innovativer Autos in der Entwicklung befunden, wie es derzeit der Fall ist. Umweltbelange, wie Luftqualität oder globale Erderwärmung, aber auch technologischer Fortschritt begünstigen diese Entwicklung und treibt jene Industrie, die ohnehin seit jeher Autobauer und Autofans gleichermaßen begeistert hat, zu neuerlichen Höchstleistungen.

Die großen Autohersteller investieren gerade heutzutage viel in Systeme, die helfen, den Treibstoffverbrauch zu reduzieren und den Schadstoffausstoß zu minimieren, und setzen auch auf diesem Sektor verstärkt auf erneuerbare Energien.

Unternehmer und Ingenieure dieser Welt forschen ständig nach neuen Märkten für Produkte, die einst lediglich für Konzeptfahrzeuge gedacht schienen, wie Brennstoffzellenautos oder sogar „fliegende Autos“.

Die Vision einer autofreien Zukunft wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch eine solche bleiben – gerade vor dem Hintergrund günstiger Autofinanzierung und z.B. KFZ Leasing. Dies ist kaum vorstellbar angesichts der Tatsache, dass täglich Millionen PKWs und andere Fahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs sind und zum Teil in dichtem Verkehr die Autobahnen auslasten. Die Zeit, die wir im Auto verbringen, ist inzwischen so beträchtlich, dass sie mit der Zeit, die wir mit unseren Familien verbringen, durchaus konkurrieren kann. Oftmals steigen wir ja nicht mal mehr aus, wenn wir im Drive-thru essen gehen, Filme ansehen oder Bankgeschäfte erledigen, so sehr hat uns die Liebe zum Automobil inzwischen vereinnahmt.

Und dennoch, die Welt macht sich so langsam Gedanken über Abgase, Schadstoffe in der Luft und Feinstaubbelastung in den Städten. Aus einem „grünen Blickwinkel“ lassen sich mit Hilfe der neuen Technologien Schadstoffe deutlich reduzieren, und der Umstieg auf andere Antriebswege mag dieses große Problem künftig vielleicht vollständig beseitigen. Innovative Autohersteller sind bereits seit einigen Jahren dabei hybrid- oder alternativ betriebene Motoren zu Entwickeln und in ihre Produktionslinien mit aufzunehmen. Viele Käufer erwägen ernsthaft einen solchen Umstieg auf umweltfreundliche gebrauchte Autos – wenn auch noch längst nicht die Mehrheit der Leute.

Zu den erneuerbaren Kraftstoffen, mit denen zukünftige Fahrzeuge angetrieben werden sollen, gehören Wasserstoff, Ethanol und Biodiesel. Wasserstoff weist gegenüber herkömmlichem Benzin einige Vorteile auf, unter anderem hinsichtlich Verbrauch, Verfügbarkeit und Emissionen. Auch Busse, Schiffe und z. T. Flugzeuge können einen solchen Hydrogenantrieb integrieren. Ethanol kann aus Zuckerrohr, Kartoffeln und anderen stärkehaltigen Pflanzen gewonnen werden. Die Rohmaterialien werden fermentiert und in einen alkoholbasierten Treibstoff destilliert. Nachteile beim Ethanol sind die geringere Leistung sowie der erhöhte Bedarf an Energie zur Produktion dieses Treibstoffes.

Aus tierischem Fett oder Pflanzenöl und Pflanzenfett besteht Biodiesel. Dieses kann fast rückstandslos wieder abgebaut werden und hat einen deutlich gerigeren Treibhauseffekt als herkömmlicher Dieselkraftstoff. Es kommt allerdings natürlich auch nur für dieselbetriebene Fahrzeuge in Frage.

Kalt lassen die ganzen Treibstoff- und Umweltdebatten die Freaks der Autobranche, die mit ihren exotischen Modellen und Kreationen, wie Sky- oder Aircars, aufhorchen lassen. Waghalsige Konstruktionen wie Trikes mit helikopterähnlichen Flugeigenschaften oder Einsitzer, „Flying Motorcycles“, mit scherenartigen Flügeln, welche die menschliche Art der Fortbewegung in völlig andere Dimensionen bringen sollen, findet man immer wieder auf einschlägigen Ausstellungen oder Show-Vorführungen. Ob diese am Ende der Weisheits letzter Schluss sein werden, darauf darf man gespannt sein.

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Familie

Familienleben ist gar nicht kompliziert

Ideen für ein besseres Familienleben

Es gibt heute viele innovative Lebensformen neben der traditionellen Familie, die erfolgversprechend funktionieren. Aber es gibt eben auch die ein oder andere Stelle, an der es im Ablauf des Familienlebens hakt oder wo die Beteiligten auf Schwierigkeiten stoßen.
Oft wäre eine Rückbesinnung auf alte Werte und Traditionen der Schlüssel zur Lösung vieler kleiner Probleme. Wer aber will schon in der Moderne als Traditionalist verschrien sein? Dabei gibt es nur ein paar kleine Ansätze, die das Familienleben für alle Mitglieder harmonisieren könnten. Das soll keinen Ratgeber für Kinder darstellen, aber mit ein paar kleinen Strategien zeigen, wie leicht es doch sein kann, Ruhe und Harmonie in den Familienalltag zu bringen.
An erster Stelle steht da die Frage nach gemeinsamen Unternehmungen. Oft fehlt Eltern und Kindern die Zeit etwas zusammen zu machen, da die einen beruflich sehr eingespannt sind, die andern unter Schul – oder Freizeitstress leiden. Dies spiegelt sich auch im Familienleben negativ wider. Familien sollten Wert darauf legen, täglich mindestens eine Mahlzeit gemeinsam einzunehmen. Dabei sollte die Gelegenheit genutzt werden, dass man Erlebtes austauscht und einander um Rat und Hilfe bittet, wenn es nötig erscheint. Auch der Austausch belangloser Geschehnisse fördert das familiäre Zusammenleben.

Der Familienrat
Gibt es in der Familie wichtige Dinge zu entscheiden, kann es von Vorteil sein auch jüngere Kinder in angemessenem Rahmen in diese Entscheidungen mit einzubeziehen. Die Kinder erlernen dadurch, dass sie von den Eltern durchaus ernst genommen werden und dass auch ihr Wort in der Familie etwas gilt. Auch die Fähigkeit die eigene Meinung adäquat zu vertreten kann hier wie nebenbei gelernt werden und das ist im späteren Leben durchaus eine Hilfestellung.

Regeln sind wichtig für Kinder
Es ist sinnvoll, in der Familie feste Regeln aufzustellen, an die sich alle halten müssen. Kinder fühlen sich in solchen Schemata sicherer. Das bedeutet aber auch, dass Regelverstöße mit fester Hand und fairen Methoden geahndet werden sollten. Inkonsequenz ist für ein gutes familiäres Zusammenleben kein guter Ratgeber.

Rituale pflegen
Kleinen Kindern jeden Abend eine Geschichte vorzulesen fördert den familiären Zusammenhalt ebenfalls. Außerdem lieben Kinder solche Rituale sehr. Eltern sollten die Gelegenheit nutzen am Ende des Tages nach Dingen zu fragen, die den Kindern noch auf der Seele brennen. Probleme, die mit in den Schlaf genommen werden, belasten nicht nur den Einzelnen sondern auch die ganze Familie. Auch die Partner sollten niemals im Streit ins Bett gehen und wenigsten noch ein klärendes Gespräch suchen.

Unter Berücksichtigung dieser einfach einzuhaltenden Tipps und einem liebevollen Umgang miteinander kann das Familienleben heute und in der Zukunft gelingen und jeder kann dazu seinen Teil beitragen.

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Kredite

Der Auslandskredit hat zwei interessante Aspekte, um diesen in Anspruch zu nehmen. Zum einen ist es für die Personen interessant, die im Inland keinen Kredit mehr bekommen oder wenn man von den günstigeren Zinsen im Ausland profitieren möchte. Allerdings gilt es einiges zu beachten. So sind z.B. damit unter Umständen erhebliche Risiken verbunden.
Einen Kredit im Ausland aufzunehmen lohnt sich demnach nur, wenn man die Konditionen überprüft und festgestellt hat, dass diese deutlich günstiger sind. Somit spart man teilweise eine Menge Geld bei den monatlichen Ratenzahlungen. Ein anderer Aspekt, der in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist der, dass sich viele Menschen mit Negativ-Einträgen in der SCHUFA, also einer Verschlechterung der Kreditwürdigkeit, an Banken im Ausland wenden um einen Kredit in Anspruch zu nehmen.

Mit dem Auslandskredit, der mitunter auch als Privatkredit ohne SCHUFA angeboten wird, können so Schwierigkeiten mit deutschen Banken und Behörden meist problemlos umgangen werden. Denn Banken im Ausland mögen zwar kein Interesse haben, einen Eintrag bei der SCHUFA zu hinterlassen, dafür sichern sich diese ab, ob auch die berechnete Rate ohne Zwischenfälle zurück gezahlt werden kann. Dazu muss der Kreditnehmer Gehaltsnachweise und weitere Belege für seine Bonität vorzeigen, wie z.B. eine Lebensversicherung.
Ein weiterer Anreiz, der ein Auslandskredit bietet, ist die Abrechnung in einer fremden Währung. Auch hierbei sollte man sich dem Risiko der Umrechnung bewusst sein. Zum einen kann auf diesem Weg profitiert, aber genau so gut kann zum anderen eine risikoreiches Geschäft entstehen. Durch den Kredit in Fremdwährung besteht also die Möglichkeit, besser dazustehen, sprich die Währungsschwankungen optimal auszunutzen, als im Inland. Es kann auch passieren, dass die Zinsen steigen und am Ende der Kredit teurer wird, als von vornherein geplant.
Vorsicht ist in Bezug auf die Gebühren bzw. Verwaltungskosten bei einem Auslandskredit geboten. Diese können u.U. recht hoch ausfallen. Wichtig ist es, trägt man sich mit dem Gedanken, einen Auslandskredit in Anspruch zu nehmen, einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner zu suchen, den man kurz im Zweifelsfall kontaktieren kann. Die Probleme lassen sich meist nur am Telefon oder übers Internet lösen, da der Weg in die Filiale nicht ohne weiteres möglich ist.
Zum Schluss sei angemerkt, dass für jemanden, der eine kleinere Summe ohne Eintrag in die SCHUFA oder aufgrund eines Negativeintrages, ein Auslandskredit durchaus eine Alternative darstellen kann. Hat man mit einem SCHUFA-Kredit keine Probleme, so ist es ratsam sich erst einmal, letztendlich auch wegen des Wechselkurs-Risikos, im Inland umzusehen.

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Wege der Jobsuche

Wie findet man gute 400 Euro Jobs?

Einen guten 400-Euro-Job zu finden, ist gar nicht so schwer wie es vielleicht auf den ersten Blick aussieht. Denn fleißige Helfer auf 400 Euro Basis werden in unterschiedlichsten Branchen regelmäßig gesucht.

Zunächst einmal gilt es, die einschlägigen Zeitungsanzeigen im Auge zu behalten. Hier finden sich immer wieder Annoncen für 400 Euro Jobs. Besonders begehrt sind 400 Euro-Kräfte in der Gastronomie, aber auch diverse Studentenjobs sind in diesem Wirtschaftszweig von besonderer Bedeutung. Wenn man ein freundliches und angenehmes Auftreten hat, serviceorientiert ist und auf Menschen zugehen kann, dann ist man in der Gastronomie als Aushilfskellnerin oder Aushilfskellner gerne gesehen. Gerade zu Messezeiten in den Großstädten oder im Sommer suchen Gaststätten, Restaurants, Pizzerien und Cafés regelmäßig Aushilfskräfte auf 400 Euro Basis.

Gleiches gilt für die großen Supermärkte. Unabhängig davon, ob Markendrogerie, klassische Parfümerie, gut sortierter Supermarkt, Großhandel oder Discounter – in diesem Bereich werden fortlaufend Aushilfen auf 400 Euro Basis gesucht. Vor allem als Kassierer, im Lager, um die Regale aufzufüllen oder auch als Verkäuferin werden regelmäßig entsprechende Anzeigen in den Zeitungen geschaltet.

Und auch an Tankstellen werden immer wieder Kräfte zur Unterstützung gesucht. Das kann als Kassierer sein oder sogar für den Service direkt am Auto, beispielsweise zum Luft und Öl kontrollieren oder um die Scheiben sauber zu machen.

Neben Anzeigen in der Zeitung ist vor allem auch das Internet eine sehr gute Quelle auf der Suche nach 400 Euro Jobs. Es gibt eine Vielzahl von guten Jobbörsen, in denen diese Annoncen geschaltet werden. Die Branchen können dabei sehr unterschiedlich sein. Von einfacher Datenerfassung verschiedenster Art bis zur Raumpflegekraft ist hier alles zu finden, was man sich vorstellen kann. Die zeitliche Gestaltung kann dabei je nach Art der Tätigkeit sehr unterschiedlich sein, so dass für jeden das Passende dabei sein dürfte.
Auch das Arbeitsamt bietet eine Jobbörse an, in die immer wieder 400 Euro Jobs eingestellt werden. Aus diesem Grund ist das eine besonders valide Adresse, die man in jedem Fall bei der Suche einbeziehen sollte.

Besonders häufig findet man im Internet Tätigkeiten in Call Centern und Marketingagenturen. Diese Agenturen führen telefonische Umfragen aller Art durch und arbeiten regelmäßig mit Aushilfskräften auf 400 Euro-Basis. Das liegt daran, dass diese Aufgaben in der Regel besonders schnell zu lernen sind und kaum Vorkenntnisse erfordern. Insbesondere die Marketingagenturen vergeben häufig Promotion Jobs, wo sich gerade Studenten in den Ferien was dazu verdienen können.

Schließlich kann man in fast jedem Geschäft selbst aktiv nachfragen, ob Unterstützung auf 400 Euro Basis benötigt wird. Die Firmen haben durchaus wirtschaftliche Vorteile, wenn sie eine 400 Euro-Kraft einstellen, deshalb ist auch Eigeninitiative hier ein richtiger Weg.

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